Frau vergewaltigt und ermordet: Bruder festgenommen

Kitsap County (Washington) - Die Vorwürfe gegen Michael A. Battersby (51) aus Kitsap County im US-Staat Washington wiegen extrem schwer. Der 51-Jährige soll seine Schwester (61) vergangenes Wochenende vergewaltigt und ermordet haben, berichtet "The Seattle Times". 

Michael A. Battersby (51) auf seiner Facebook-Seite.
Michael A. Battersby (51) auf seiner Facebook-Seite.  © Facebook/Screenshot/Michael Battersby

Am Mittwoch erhob die Staatsanwaltschaft von Kitsap County die Vorwürfe gegen den Amerikaner, der nun in Untersuchungshaft sitzt. Tags zuvor wurde Battersby am Dienstagabend in seinem Haus, in dem er mit seiner Schwester gelebt hatte, festgenommen.

Doch was genau war geschehen? Bereits am vergangenen Sonntag wurden Polizeibeamte gegen 18.30 Uhr zum Haus des mutmaßlichen Täters gerufen, der gerade dabei war, seine leblose Schwester wiederzubeleben. Oder tat er nur so?

Die Beamten erklärten die 61-Jährige noch am Tatort für tot. Doch sie ahnten zunächst nicht, dass sie es mit einem Verbrechen zu tun hatten. Während sie auf den Gerichtsmediziner warteten, sahen sie sich den Computer des Opfers etwas näher an und fanden darauf eine Sprachnachricht.

Die Frau sagte darin, dass ihr Bruder sie am Samstagabend vergewaltigt und missbraucht hatte. Laut Staatsanwaltschaft wies die Amerikanerin überall blaue Flecken auf. 

Autopsiebericht brachte am Dienstag traurige Gewissheit

Am Dienstag brachte der Autopsiebericht traurige Gewissheit: Das Opfer wurde erwürgt, erstickt und ertränkt, hatte außerdem eine stumpfe Verletzung am Hinterkopf und Verwundungen die auf eine Vergewaltigung hindeuteten. Kurz darauf kam es zur Festnahme des mutmaßlichen Täters.

Ihr Bruder erklärte den Beamten, dass er und seine Schwester am Abend vor ihrem Tod sehr viel Alkohol konsumiert hatten. Laut Battersby verlor sie am Ende sogar das Bewusstsein, woraufhin er sie den Teppich entlang in ihr Zimmer gezogen hätte. 

Momentan sitzt der mutmaßliche Mörder im Gefängnis von Kitsap County und wartet auf seinen Prozess.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Michael Battersby

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