Ermordete Gabby Petito: Das wollen die Eltern mit der Stiftung zu Ehren ihrer Tochter erreichen

New York - Nach dem tragischen Tod der jungen US-Amerikanerin Gabby Petito (†22) haben ihre Eltern das Ziel einer eigenen Stiftung in Gedenken an ihre Tochter nun in die Tat umgesetzt.

Mit einer Stiftung will Gabbys Familie anderen Eltern, die in eine ähnliche Situation geraten, Hilfe anbieten.
Mit einer Stiftung will Gabbys Familie anderen Eltern, die in eine ähnliche Situation geraten, Hilfe anbieten.  © Screenshots Twitter @josephpetito

Die neu gegründete Gabby Petito Foundation soll betroffenen Eltern künftig dabei helfen, "ihre Kinder nach Hause" zu holen. Das berichten Fox News und weitere US-Medien.

Am Sonntagabend ging die Stiftung, die sich bei der Suche nach vermissten Kindern beteiligen will, offiziell online. "Niemand sollte sein Kind alleine finden müssen", twitterte Joe Petito. "Wir suchen Menschen in ähnlichen Situationen, um zu helfen."

"Die Gabby Petito Foundation ist in Betrieb!", heißt es auf dem Twitter-Account der Organisation. "Wir haben viel zu tun, die Website fängt gerade erst an, also habt Geduld mit uns, wir werden es schaffen. Vielen Dank für all die Unterstützung und Liebe!"

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Auf der Website steht geschrieben, dass Gabbys Eltern viele Vorschläge von Freunden, aber auch von Außenstehenden bezüglich einer eigenen Stiftung bekamen.

Die Resonanz war so riesig, dass Gabbys Vater Joe Petito, ihre Mutter Nicole Schmidt sowie ihre Stiefmutter Tara Petito den Plan schnell aufgriffen und in die Tat umsetzten.

Von Gabbys mutmaßlichem Mörder - ihrem Freund und Verlobten Brian Laundrie (23) - fehlt trotz intensiver Suche des FBI weiterhin jede Spur. Zuletzt behauptete ein Wanderer, Brian auf dem Appalachian Trail gesehen zu haben - einem beliebten Fernwanderweg in den USA.

Gabby Petito Foundation: Eltern starten Stiftung in Gedenken an ihre ermordete Tochter

Fast zwei Monate lang waren Gabby und Brian durch die Vereinigten Staaten gereist. Wahrscheinlich wurde ihr Verhältnis während dieser Zeit immer extremer und angespannter.

Gabbys sterbliche Überreste wurden am 19. September im Grand Teton National Park in Wyoming gefunden. Ende des Monats nahm die Familie zusammen mit vielen anderen Menschen bei einer Mahnwache in New York Abschied von ihrer Tochter.

Titelfoto: Screenshots Twitter @josephpetito

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