Frau ermordet, Leiche bleibt verschwunden: Freund (47) muss vor Gericht

Essen – Ein Mann (47) wird des Mordes angeklagt. Die Leiche des Opfers ist bis heute nicht gefunden. Der Beschuldigte, der schon früher lange im Gefängnis war, soll aus Eifersucht gehandelt haben.

Essen in Nordrhein-Westfalen: Blick auf das Gebäude mit Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht. (Archivbild)
Essen in Nordrhein-Westfalen: Blick auf das Gebäude mit Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht. (Archivbild)  © Bernd Thissen/dpa

Ein 47-jähriger Mann aus Krefeld muss sich von Mittwoch (9.15 Uhr) an wegen Mordes vor dem Essener Schwurgericht verantworten.

Der Angeklagte soll im Juni 2019 eine Bekannte umgebracht haben.

Laut Anklage hatte der 47-Jährige die in Gelsenkirchen wohnende Frau zu seiner Wohnung gefahren, sie gefesselt und mit einer Plastiktüte erstickt.

Hintergrund der Tat soll Eifersucht gewesen sein. Angeblich wollte sich die Frau von ihm trennen.

Die Leiche ist bis heute nicht gefunden worden.

Der Angeklagte war bereits 1999 wegen Totschlags zu elf Jahren Haft verurteilt worden.

Update, 11.28 Uhr: Angeklagter schweigt

Zum Prozessauftakt vor dem Essener Schwurgericht hat sich der deutsche Angeklagte auf sein Schweigerecht berufen.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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