Familiendrama: Mutter ersticht ihre drei kleinen Kinder

Los Angeles - Diese Horrortat erschüttert die Menschen in Los Angeles! Dort soll eine Mutter (30) ihre drei leiblichen Kinder - drei und zwei Jahre sowie ein sechs Monate altes Baby - umgebracht haben.

Aus welchem Grund Liliana Carrillo (30) die Morde beging, ist derzeit noch völlig unklar.
Aus welchem Grund Liliana Carrillo (30) die Morde beging, ist derzeit noch völlig unklar.  © Screenshot Twitter/LAPD HQ

Wie unter anderem "CBS Los Angeles" berichtet, passierte das Verbrechen am 10. April, früh morgens. Tatort war das San Fernando Valley, rund 30 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum von Los Angeles entfernt.

Liliana Carrillo wurde an diesem Tag offenbar zur Kindermörderin. Während die Gerichtsmedizin die Untersuchungen zur genauen Todesursache von Joanna (†3), Terry (†2) und Sierra (sechs Monate) aufgenommen hat, tappt die Polizei hinsichtlich des Tatmotivs weiterhin im Dunkeln.

Die Polizei in Los Angeles bestätigte inzwischen, dass die Oma der drei Kinder am besagten Samstag gegen 9.30 Uhr bei der Polizei eine Messerattacke in einer Wohnung meldete. Die Minderjährigen wurden noch am Tatort für tot erklärt.

Die zu der Zeit offenbar flüchtige Carrillo konnte wenig später von der Polizei als Tatverdächtige festgenommen werden. Zuvor lieferte sie sich eine Verfolgungsjagd mit den Cops.

Die 30-Jährige befindet sich in Polizeigewahrsam. Am 19. April wurde gegen sie zudem Anklage erhoben, wie aus einem weiteren CBS-Bericht hervorgeht. Ferner werde gegen sie wegen gewaltsamen Autodiebstahls ermittelt.

Sorgerechtsstreit mit dem Vater der Kinder

Laut den Gerichtsakten befanden sich Liliana Carrillo und der Vater der Kinder, Erik Denton, mitten in einem Sorgerechtsstreit. Die Kleinen seien für ihn alles gewesen, erzählte seine Cousine, Dr. Teri Miller. Angeblich wollte er die drei am Tag ihres Todes abholen und sie für eine Woche mit zu sich nehmen.

Dr. Miller, die als Ärztin arbeitet, sagte, Carrillo habe nie ein psychologisches Gutachten erhalten, doch die Familie habe bemerkt, dass es ihr seit der Geburt ihres zweiten Kindes nicht gut gegangen sei. Nach ihrer dritten Schwangerschaft und Berichten über neue Corona-Mutationen sei es noch schlimmer geworden.

"Sie glaubte, dass die Stadt, in der sie lebten, unsicher war und dass es einen Sexhandel-Ring gab und dass der größte Teil der Stadt daran beteiligt war", sagte Dr. Miller. Und: Carrillo habe geglaubt, ihre Kinder würden in den Sexhandel gezogen.

Auf GoFundMe wurde eine Spendenseite für die Familie eingerichtet, um Geld für die Bestattungskosten der Kinder zu sammeln.

Titelfoto: Screenshot Twitter/LAPD HQ

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