George Floyds mutmaßlicher Mörder vor Gericht: Derek Chauvin wird zur Verantwortung gezogen

Minneapolis (USA) - Derek Chauvin (44), der mittlerweile ehemalige Polizist, der beschuldigt wird, den Afroamerikaner George Floyd (†46) bei einem Polizeieinsatz getötet zu haben (TAG24 berichtete), steht am Montag (Ortszeit) in den USA zum ersten Mal vor Gericht.

Ein Screenshot des Videos zeigt, wie George Floyd mit dem Knie zu Boden gedrückt wurde.
Ein Screenshot des Videos zeigt, wie George Floyd mit dem Knie zu Boden gedrückt wurde.  © dpa/Darnella Frazier

Am 31. Mai wurde Derek Chauvin (44) in Minneapolis verhaftet, weil er George Floyd fast neun Minuten lang sein Knie in den Nacken drückte. Wegen dieser gewaltsamen Festnahme kam der Afroamerikaner schließlich ums Leben. 

Seitdem "brennt" Amerika. Tausende Demonstranten gehen gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße. 

Am heutigen Montagmittag um 12.45 Uhr (Ortszeit) ist es endlich so weit. Der beschuldigte ehemalige Polizist Derek Chauvin wird digital einem Richter vorgeführt, berichtet "Local21News".

Ihm droht unter anderem eine Anklage wegen Mordes zweiten Grades und Totschlags zweiten Grades.

Die drei Mittäter und Polizisten Thomas Lane, J. Alexander Kueng und Tou Thao werden der Beihilfe zum Mord zweiten Grades und Beihilfe zum Totschlag zweiten Grades beschuldigt.

Welche Strafen die vier ehemaligen Beamten zu erwarten haben, ist bislang nicht bekannt. 

Titelfoto: dpa/Darnella Frazier

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