Hochschwangere brutal mit 21 Messerstichen getötet, auch ihr Baby schafft es nicht

London - Es dürften Bilder sein, die den Angehörigen von Kelly Mary Fauvelle wohl nie mehr aus dem Kopf gehen werden. Im Juni des Jahres 2019 wurde die Hochschwangere von ihrem Freund mit 21 Messerstichen im Schlaf getötet

Mit diesem Foto suchten die Ermittler damals nach dem Verdächtigen.
Mit diesem Foto suchten die Ermittler damals nach dem Verdächtigen.  © Screenshot/Twitter Metropolitan Police

In der Nacht zum 29. Juni 2019 schrie Kelly panisch nach Hilfe, wie ihre Mutter Jennifer Mary erzählt. Zunächst dachte sie, ihre Tochter bekäme jetzt schon Wehen, rund sieben Wochen vor der Geburt.

Doch die Schreie rührten nicht daher, sondern aus Panik und Schmerz, nachdem ihr Freund Aaron McKenzie 21 mal auf Kelly eingestochen hatte.

Als ihre Mutter ins Schlafzimmer kam, lag ihre Tochter da, blutend. Jennifer realisierte zunächst nicht, was geschehen ist. 

Kellys Schwester Melissa war da schon bei ihr, versuchte ihr zu helfen. Wie die "Sun" berichtet, sagte Mutter Jennifer gegenüber der Polizei: "Ich hörte Melissa schreien: 'Ruft die Polizei'. Ich dachte, Kelly bekäme ihr Baby."

Stattdessen war sie Zeuge, wie ihr Kind mit dem Leben gerungen hatte. "Das Blut kam aus ihrem Mund", schilderte sie die Situation.

Die 26-Jährige war ein lebensfroher Mensch, wie ihre Mutter sagt. Sie hat sich selbst nicht so ernst und oft auch auf die Schippe genommen.

Rettungsdienst bringt Kind noch zur Welt, doch es verstirbt wenig später

Als die Rettungskräfte schließlich im Haus der Fauvelles eingetroffen waren, versuchten sie noch im Schlafzimmer ihr Möglichstes. 

Vor Ort wurde dann das Baby mit einem Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht.

Nachdem für Kelly jegliche Hilfe zu spät kam, überlebte es das Frühchen zunächst. Allerdings war der Säugling letztlich zu schwach und starb vier Tage nach seiner Geburt im Krankenhaus an einem Beatmungsgerät.

Bis heute ist die Familie in tiefer Trauer, versucht das Geschehene irgendwie zu verarbeiten. Der Prozess gegen McKenzie ist derzeit in vollem Gange.

Dieser hingegen bestreitet nach wie vor, die Tat begangen zu haben. Er habe sich weder des Mordes, des Totschlages noch des Besitzes einer Angriffswaffe schuldig gemacht.

Titelfoto: Screenshot/Twitter London UK Crime

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