Nach versuchtem Tötungsdelikt: 31-Jähriger in Griechenland festgenommen

Husum - Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Husum (Schleswig-Holstein) Ende Februar haben Ermittler jetzt den gesuchten Tatverdächtigen in Griechenland ausfindig gemacht. 

Mit diesem Bild hatte die Polizei nach dem Tatverdächtigen gefahndet.
Mit diesem Bild hatte die Polizei nach dem Tatverdächtigen gefahndet.  © Polizei Flensburg

In einer Mitteilung der Polizei Flensburg am Montag hieß es, dass der 31-Jährige bereits Ende April festgenommen worden sei. 

Seit dem 20. Februar wurde zunächst gezielt im deutschen und dann auch im europäischen Raum nach dem tatverdächtigen Mann gefahndet. 

Die Mordkommission in Flensburg ermittelt bereits seit dem 19. Februar gegen den 31-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdelikts. 

Wie TAG24 berichtete, soll der Mann mehrfach auf einen 42-jährigen Mann eingestochen haben und dann unvermittelt vom Tatort geflüchtet sein. 

Der nächtliche Vorfall ereignete sich im Haus einer 24-Jährigen. Sie soll sich mit ihrem Bekannten, dem späteren Opfer, zunächst in ihrem Wohnzimmer aufgehalten haben. 

Der von der Frau getrennt lebende 31-jährige Ehemann, der den Angaben zufolge noch im Besitz eines Wohnungsschlüssels war, erschien demnach unerwartet im Haus, wo es schließlich zu dem verheerenden Streit zwischen ihm, seiner ehemaligen Lebensgefährtin und dem 42-jährigen Mann kam. 

Polizei fahndete mit Foto nach Verdächtigem

Der Mann soll schon bald den deutschen Behörden übergeben werden. (Symbolbild)
Der Mann soll schon bald den deutschen Behörden übergeben werden. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Mit einem Rettungswagen wurde das 42-jährige Opfer mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Sein Leben konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Eine Fahndung nach dem Täter blieb anschließend zunächst erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Flensburg wandte sich daraufhin mit einem Foto des Verdächtigen an die Öffentlichkeit. 

Nun wurde der 31-jährige Mann in Griechenland festgenommen. Er soll zeitnah nach Deutschland überstellt und dort den zuständigen Ermittlungsbehörden übergeben werden. 

Die polizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derweil noch an. 

Titelfoto: Armin Weigel/dpa, Polizei Flensburg

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