Nach gemeinsamem Trinkgelage: Richtete Eritreer Landsmann mit Stichen in den Kopf hin?

Koblenz/Ulmen - Ein mutmaßlicher Messerstecher steht von Donnerstag (9 Uhr) an wegen Mordverdachts vor dem Landgericht Koblenz. 

Nach der Festnahme kurz nach der Bluttat hatte der Tatverdächtige beim Ermittlungsrichter zunächst noch alles abgestritten (Symbolbild).
Nach der Festnahme kurz nach der Bluttat hatte der Tatverdächtige beim Ermittlungsrichter zunächst noch alles abgestritten (Symbolbild).  © dpa/Swen Pförtner

Der 21-jährige Eritreer soll laut Anklage am 17. Oktober 2019 in einer Wohnung in Ulmen im Kreis Cochem-Zell einen 20 Jahre alten Landsmann heimtückisch mit einem Küchenmesser attackiert haben. 

Das schwer verletzte Opfer starb neun Tage später an den Folgen eines Stiches in den Kopf im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin sollen beide Männer vor dem Verbrechen gefeiert und Alkohol getrunken haben. 

Laut der Anklage räumte der 21-Jährige den Tatvorwurf teilweise ein. Nach der Festnahme kurz nach der Bluttat hatte er beim Ermittlungsrichter zunächst alles abgestritten. Das mögliche Motiv ist weiterhin unbekannt. 

Dem Landgericht zufolge sind vorerst drei Prozesstage mit einem Dolmetscher bis zum 27. Mai terminiert. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.

Titelfoto: dpa/Swen Pförtner

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