Tödliche Schüsse auf Reiterhof: Bringt ein Handy die Wahrheit ans Licht?

Itzehoe - Vor dem Landgericht Itzehoe soll am Mittwoch (9.30 Uhr) der Mordprozess gegen einen 41-jährigen Mann fortgesetzt werden.

Ein Justizbeamter nimmt dem Angeklagten die Handschellen ab.
Ein Justizbeamter nimmt dem Angeklagten die Handschellen ab.  © Christian Charisius/dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 29. Juni 2020 einen 44-Jährigen auf einem Reiterhof in Quickborn (Kreis Pinneberg) mit zwei Schüssen in den Hinterkopf heimtückisch getötet zu haben.

Der Beschuldigte hatte die Tat in einer ersten Aussage vor Gericht bestritten. Er habe weder einen Mord geplant noch ausgeführt. Die Vorwürfe seien "unfassbar und falsch" (TAG24 berichtete). Den Getöteten bezeichnete er als seinen besten Freund.

Direkte Beweise oder Augenzeugen der Tat auf dem Quickborner "Eulenhof" gibt es nicht.

Die Staatsanwaltschaft will sich in ihrer Beweisführung vor allem auf die Tatwaffe und digitale Spuren wie zum Beispiel die Auswertung von Handydaten stützen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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