Mutter tötet eigenen Sohn wegen fehlender SD-Karte

Chicago (USA) - Familiendrama in den USA! Fallon Harris (37) wird beschuldigt, ihren eigenen Sohn Kaden Ingram (12) erschossen zu haben und das wegen einer Banalität.

Bereits vor den Schüssen auf das eigene Kind soll Fallon Harris paranoides Verhalten an den Tag gelegt haben.
Bereits vor den Schüssen auf das eigene Kind soll Fallon Harris paranoides Verhalten an den Tag gelegt haben.  © Montage: 123RF/stockdeca, Chicago Police Department

US Medien wie die New York Post berichten, dass laut Staatsanwaltschaft die Tat von Sicherheitskameras aufgezeichnet wurde.

So hielt die Frau offenbar ihre Waffe auf den Sohn gerichtet und forderte ihn auf, eine von ihr vermisste SD-Speicherkarte auszuhändigen. Der Junge antwortete jedoch, dass er die Karte nicht besitze, woraufhin seine Mutter einen Schuss auf seinen Kopf abgefeuert haben soll.

Zunächst sei der Junge noch bei Bewusstsein gewesen und habe geweint, doch die US-Amerikanerin soll ein weiteres Mal auf ihn geschossen haben.

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Fallon Harris soll nach den Schüssen auf das eigene Kind Familienmitglieder angerufen haben, die letztlich die Polizei verständigten.

Von den Beamten wurde der Junge mit mehreren Schusswunden am Kopf auf dem Küchenboden liegend gefunden. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo Kaden Ingram für tot erklärt wurde.

Seine Mutter erwartet nun eine Angeklagte wegen Mordes. Sie soll bereits vor der Schießerei paranoides Verhalten an den Tag gelegt haben. Wohl auch ein Grund, weshalb eine psychische Untersuchung angeordnet wurde und sie nicht gegen Kaution den Arrest verlassen darf.

Titelfoto: Montage: 123RF/stockdeca, Chicago Police Department

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