Mutter wird erschossen, während sie ihrer Tochter aus der Bibel vorliest

Zion (Illinois/USA) - Es ist unfassbar tragisch: Eine junge Frau wurde von einer Kugel getroffen, während sie ihrer sieben Monate alten Tochter aus der Bibel vorlas.

Melanie Yates (†23) hinterlässt ihren Ehemann David und ihre zwei geliebten Töchter.
Melanie Yates (†23) hinterlässt ihren Ehemann David und ihre zwei geliebten Töchter.  © GoFundMe/Screenshot/The Yates Family Fund

Als es am Samstagabend kurz nach 9 Uhr plötzlich laut knallte, zuckte David erschrocken zusammen.

"Hast du das Feuerwerk gehört?", soll der junge Mann seine Frau Melanie Yates (†23) gefragt haben, die gerade dabei war, ihre Tochter im Nebenzimmer ins Bett zu bringen.

Eine Antwort erhielt er daraufhin nicht, wie ABC7 berichtete.

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Verwundert machte er sich auf den Weg, um nach ihr zu schauen und erlebte schließlich den Schock seines Lebens: Seine Frau war zusammengesunken, mit einer frischen Schusswunde am Kopf.

Zwar rief er sofort den Notarzt und Yates wurde schnellstmöglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht – leider kam für die junge Mutter jede Hilfe zu spät. Sie verstarb am nächsten Morgen.

Noch immer sind die Polizeibeamten auf der Suche nach dem oder den Schützen und glauben, dass es sich hierbei um eine verirrte Kugel von der Straße aus gehandelt habe. Yates war also möglicherweise nicht das Ziel des grauenvollen Angriffs gewesen.

Ob das Geschoss durch die Wand oder ein geöffnetes Fenster ins Haus der Familie eindrang, wurde bisher noch nicht öffentlich gemacht.

Die junge Frau hinterlässt nicht nur ihren geliebten Ehemann David, sondern auch ihre zwei kleinen Töchter.

Familie hält daran fest, dass Melanie jetzt bei Jesus ist

Noch immer sind die Polizeibeamten auf der Suche nach dem oder den Schützen. (Symbolbild)
Noch immer sind die Polizeibeamten auf der Suche nach dem oder den Schützen. (Symbolbild)  © 123rf/z1b

Wie ihr Vater, Shawn Calderon, laut People berichtete, hatte Yates ihrem "sieben Monate alten Kind eine Bibelgeschichte" vorgelesen und für sie gebetet, als das Unglück geschah.

Ihre Mutter Lam gab schluchzend an: "Wir haben die Hoffnung und die Gewissheit, dass sie jetzt im Himmel bei Jesus ist und wir sie eines Tages wiedersehen werden. Das ist es, woran wir uns festhalten."

Ein Familienmitglied der jungen Frau hat seither eine Spendenkampagne auf GoFundMe ins Leben gerufen, um für anfallende Kosten aufkommen zu können.

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"Jeder, der Lanie kannte, weiß, dass sie Jesus Christus mit jeder Faser ihres Wesens liebte. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie in diesem Moment im Himmel ist", heißt es auf der Seite. "Aber wir auf der Erde vermissen sie sehr."

Titelfoto: GoFundMe/Screenshot/The Yates Family Fund

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