Nach brutalem Mord an eigener Ur-Oma: Urteil erwartet

Oldenburg - Am Oldenburger Landgericht wird am Donnerstag das Urteil gegen einen 21-Jährigen erwartet, der Ende Februar seine 88-jährige Urgroßmutter brutal ermordet haben soll.

Der Angeklagte betritt den Gerichtssaal.
Der Angeklagte betritt den Gerichtssaal.  © dpa/Sina Schuldt

Der Angeklagte hatte die Tat beim Prozessauftakt vor einer Woche umfassend gestanden (TAG24 berichtete). 

Vor dem Urteil soll noch eine Gutachterin gehört werden und dann die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung folgen. Zur Tatzeit war der Mann 20 Jahre alt.

Die Anklage warf ihm vor, aus Habgier heimtückisch und grausam einen Menschen getötet zu haben. 

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Nach eigenen Angaben brachte er die wehrlose Frau um, weil er an deren Bankkarte gelangen wollte. Die 88-Jährige hatte ihren Urenkel zuvor aufgenommen und ihn auch mit Geld unterstützt. 

Sollte in dem Fall nach Jugendstrafrecht geurteilt werden, muss der Angeklagte mit mindestens zehn Jahren Freiheitsstrafe rechnen, bei einer möglichen Feststellung der besonderen Schwere der Schuld sogar mit 15 Jahren Haft.

Titelfoto: dpa/Sina Schuldt

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