Nach Doppelmord von Fischerhude: Taucher suchen in Flüssen nach der Tatwaffe

Fischerhude - Werden sie etwas finden? Nach dem schrecklichen Doppelmord von Fischerhude (Landkreis Verden) laufen die Ermittlungen der Polizei weiterhin auf Hochtouren.

Die Polizei suchte in Fischerhude nach dem Doppelmord Teile der umliegenden Flüsse nach der Tatwaffe ab.
Die Polizei suchte in Fischerhude nach dem Doppelmord Teile der umliegenden Flüsse nach der Tatwaffe ab.  © Fotomontage: Polizeiinspektion Verden/Osterholz

Ende Dezember waren dort zwei Menschen, ein 56-jähriger Mann und eine 73 Jahre alte Frau, ermordet und eine weitere Frau (53) schwer verletzt worden.

Nur kurze Zeit später stellte sich ein 64 Jahre alter Mann, der seitdem in Untersuchungshaft sitzt, sich zu den Vorwürfen bislang aber nicht geäußert hat.

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Verden/Osterholz am Freitagnachmittag erklärte, haben Ermittler der Mordkommission mit Unterstützung von Polizeitauchern aus Oldenburg und Braunschweig am Mittwoch und Donnerstag intensiv die Wümme in der Nähe des Tatortes in Fischerhude sowie einen Teil der Wörpe in Linienthal nach Beweismitteln abgesucht.

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Zuvor waren Hinweise eingegangen, die im Zuge der Ermittlungen bekannt geworden waren.

Beide Flussabschnitte wurden laut Polizeisprecher von den Beamten per Hand abgesucht, was die Suchmaßnahmen erheblich erschwerte.

Weil aufgrund der Wassertiefe an einigen Stellen sogar Tauchausrüstungen erforderlich waren, kamen rund ein Dutzend Spezialisten an den vergangenen beiden Tagen zum Einsatz.

Dem Doppelmord ging ein langanhaltender, persönlicher Streit hervor

Die Suche blieb allerdings erfolglos. Nach wie vor fehlt der Polizei immer noch die Tatwaffe, die der 64-Jährige bei seinen beiden Morden verwendete.

Zudem erklärte die Polizei noch einmal den Hintergrund der schrecklichen Tat.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ging laut dem Sprecher der Tat ein länger andauernder, persönlicher Streit zwischen dem Tatverdächtigen und den beiden ermordeten Personen sowie der schwer verletzten Frau zuvor.

Titelfoto: Fotomontage: Polizeiinspektion Verden/Osterholz

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