Neffe (†12) mehrfach vor den Kopf getreten, doch Teenie-Onkel (14) plädiert auf nicht schuldig

Montana (USA) - In Montana wurde am 3. Februar Alex Hurley (12) mutmaßlich zu Tode gequält. Schuld sollte unter anderem sein Onkel James Sasser III (14) gewesen sein, der seinem Neffen kurz vor seinem Tod heftig vor den Kopf getreten hatte. (TAG24 berichtete)

James Alex Hurley wurde nur 12 Jahre alt. 
James Alex Hurley wurde nur 12 Jahre alt.   © Gallatin County Sheriff's Office

Das 12-jährige Opfer Alex Hurley lebte seit zwei Jahren bei seinen Großeltern James Sasser Jr. (47) und Patricia Batts (48), die ihn in dieser Zeit mehrfach misshandelt haben sollen.

Dafür fanden Ermittler Videobeweise. Auf denen ist zu sehen, wie James Sasser III und ein weiterer Mann (18) auf den kleinen Jungen einschlagen.

Am Donnerstag musste sich James Sasser III (14) vor Gericht verantworten und plädierte auf nicht schuldig, berichtet die "New York Post".

Er gab zwar vor Gericht zu, seinem 12-jährigen Neffen Alex Hurley 36 bis 24 Stunden vor seinem Tod mehrfach vor den Kopf getreten zu haben, er habe ihn aber nicht vorsätzlich töten wollen, so die Aussage des Teenagers. Eine Verurteilung steht bisher noch aus.

Beide Großeltern stehen ebenfalls unter anderem wegen Körperverletzung und vorsätzlichen Mordes vor Gericht. Der 18-Jährige wegen schwerer Körperverletzung.

Als Haupttäterin gilt allerdings die Großmutter Patricia Batts (48). Die soll sich für ihren Enkel nicht nur brutale Strafen ausgedacht haben, sondern James Sasser auch erlaubt haben, die Züchtigung des Kindes zu übernehmen, wenn sie selbst außer Haus sei, heißt es. Wie ihr Enkel genau starb, wisse sie aber nicht, sie selbst trage aber keine Schuld daran.

Sollte das Gericht das bei ihrer Verhandlung anders sehen und Patricia Batts (48) verurteilen, droht ihr die Todesstrafe.

Mittlerweile ist auch etwas über den Vater des verstorbenen Alex Hurley bekannt. Nach Angaben des "Bozeman Daily Chronicle" ist der vor zwei Jahren an einer Infektion gestorben. Von der Mutter weiß man bisher nichts.

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