Leiche des Ehemanns nackt und ohne Zähne gefunden: Mordprozess gegen Zahnärztin

Regensburg - Der Mordprozess gegen eine Zahnärztin vor dem Landgericht Regensburg soll am Montag (9.00 Uhr) fortgesetzt werden. 

Die Staatsanwaltschaft wirft der Zahnärztin (61) vor, ihren Mann aus Habgier ermordet zu haben.
Die Staatsanwaltschaft wirft der Zahnärztin (61) vor, ihren Mann aus Habgier ermordet zu haben.  © Armin Weigel/dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft der 61-Jährigen vor, ihren Ehemann im November 2018 in der gemeinsamen Villa in Laberweinting (Landkreis Straubing-Bogen) aus Habgier erdrosselt zu haben. 

Ihrem Verteidiger zufolge beruft sich die US-Amerikanerin auf Notwehr.

Die Anklagebehörde ist jedoch überzeugt, dass die Zahnärztin ihren Mann tötete, um ihm gegenüber im Fall einer Scheidung keine finanziellen Verpflichtungen zu haben. 

Die Leiche des Mannes wurde später in einem Wald in Tschechien nahe der Grenze zu Bayern gefunden - nackt und ohne Zähne, was die Identifizierung des Opfers erschwerte.

Update 12 Uhr: Zeugen berichten von zerrütteter Ehe

Im Mordprozess gegen eine Zahnärztin haben mehrere Zeugen von der zerrütteten Ehe der Angeklagten und ihres getöteten Mannes berichtet. 

Eine Mitarbeiterin der Frau sagte am Montag vor dem Landgericht Regensburg, sie habe miterlebt, wie der Mann die Ärztin in ihrer Münchner Praxis niedergemacht habe. 

Eine psychologische Gutachterin sagte, die Angeklagte habe ihr von Eheproblemen erzählt.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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