Frauenmorde im Norden: Verdacht gegen 40-Jährigen erhärtet sich!

Rendsburg - Im Zusammenhang mit den Rendsburger Frauenmorden hat sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden der Tatverdacht gegen einen 40-Jährigen erhärtet.

Im November durchsuchte die Polizei in dem Fall eine Kleingartenanlage.
Im November durchsuchte die Polizei in dem Fall eine Kleingartenanlage.  © Axel Heimken/dpa

Die Auswertung der Spuren belaste den Anfang November festgenommenen Rendsburger, für den gewaltsamen Tod einer 26-Jährigen verantwortlich zu sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Die stark verweste Leiche der Frau war auf dem Dachboden des Mehrfamilienhauses gefunden worden, in dem der Mann wohnte. Er schweige weiter zu den Vorwürfen, hieß es.

Die Polizei war im Zusammenhang mit dem Mord an einer Prostituierten auf die Spur des Mannes geraten. Die Frau war im September in ihrer Wohnung in Rendsburg gefunden worden (TAG24 berichtete).

Als ihr letzter Freier wurde der 40-Jährige ermittelt. Im Zuge einer Durchsuchung war dann die zweite Frauenleiche auf dem Dachboden entdeckt worden.

Dabei handelte es sich um eine 26-Jährige, die im August 2018 in Geesthacht als vermisst gemeldet wurde.

Nach früheren Angaben wurde sie vermutlich durch Gewalteinwirkung und Überziehen einer Plastiktüte getötet - wie die Rendsburger Prostituierte.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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