Freund Machete in den Kopf gerammt: Mordprozess nach Blutbad

Rostock – Ein halbes Jahr nach der blutigen, rätselhaften Tötung eines schlafenden Mannes in Rostock beginnt am Donnerstag (9.30 Uhr) der Mordprozess am Landgericht. 

Beamte stehen vor dem Tatort in Rostock.
Beamte stehen vor dem Tatort in Rostock.  © Benjamin Vormeyer / Rostock News

Ein 36-jähriger Mann ist angeklagt, seinen Bekannten im Mai ohne ersichtlichen Grund getötet zu haben (TAG24 berichtete).

Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden Männer den Abend in der Wohnung des Angeklagten verbracht. 

Nachdem der 40 Jahre alte Gast auf dem Sofa eingeschlafen war, soll der Angeklagte mit einem Messer und einer Schere auf ihn eingestochen haben. Zudem soll er seinem Opfer eine Machete in den Kopf geschlagen haben. 

Anschließend soll er an die Zimmerwand eine Art Blutengel gezeichnet und in der ganzen Wohnung Blut verschmiert haben. 

Für den Prozess hat das Landgericht vorerst fünf Verhandlungstage angesetzt.

Update, 11.24 Uhr: Angeklagter schweigt

Am Landgericht Rostock hat am Donnerstag der Mordprozess gegen den 36 Jahre alten Mann begonnen. 

Der Angeklagte äußerte sich zu Prozessbeginn jedoch nicht zu den Vorwürfen. 

Titelfoto: Benjamin Vormeyer / Rostock News

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