Schreckliche Bluttat in Rostocker Hinterhof: Lebenslange Haft gefordert!

Rostock -  Wegen versuchten Mordes an seiner früheren Lebensgefährtin hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Rostock eine lebenslange Freiheitsstrafe für den 41-jährigen Angeklagten gefordert.

Polizisten sichern am Tatort in Rostock die Spuren.
Polizisten sichern am Tatort in Rostock die Spuren.  © Stefan Tretropp

Die Anklage sah es am Freitag als erwiesen an, dass der Mann Anfang März in Rostock die 38 Jahre alte Frau während eines Streits aus dem Küchenfenster in den Hinterhof stieß und ihr dort mit einem Brotmesser in den Hals schnitt, um sie zu töten (TAG24 berichtete). 

Als Motiv kämen seine grundlose, überstiegene Eifersucht und seine vermeintlichen Besitzansprüche in Frage, die er durch die Trennung beschnitten sah. 

Die Frau überlebte den Angriff schwer verletzt.

Der Verteidiger bestritt in seinem Plädoyer, dass der Angeklagte seine frühere Freundin habe töten wollen. 

Die Tat sei eine gefährliche Körperverletzung, für die eine Haftstrafe von vier Jahren angemessen sei.

Das Urteil soll am Freitag kommender Woche verkündet werden.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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