Sie galt als "Symbolfigur für Integration": Frau (†42) mit Hammer traktiert und wohl im Sterben vergewaltigt

Trient (Italien) - Die brutale Tötung einer Äthiopierin, die im Trentino einen Biohof führte, hat in Italien für Trauer und Bestürzung gesorgt.
Agitu Idea Gudeta auf der Facebook-Seite ihres Bio-Hofes.
Agitu Idea Gudeta auf der Facebook-Seite ihres Bio-Hofes.  © Facebook/Screenshot/@lacaprafelice

Die 42-jährige Agitu Idea Gudeta sei am Dienstagabend tot in ihrer Wohnung im Trentiner Fersental gefunden worden, berichteten die Nachrichtenagentur Adnkronos und andere Medien.

Sie sei nach Hammerschlägen gestorben, schrieb die Agentur unter Berufung auf Ermittler. Schon in der Nacht zu Mittwoch hätten die Carabinieri aus Trient einen 32-jährigen Mitarbeiter aus Ghana festgenommen, der die Tat gestanden habe.

Laut Daily Mail soll der Mann sein Opfer zusätzlich vergewaltigt haben, als es im Sterben lag!

Die Hintergründe seien noch nicht ganz klar, aber ein Streit um ausstehenden Lohn könnte eine Rolle gespielt haben, hieß es.

Die Frau lebte seit Jahren in der Alpenregion und züchtete auf dem Hof in Frassilongo (Gereut) seltene Mochena-Ziegen.

Italienische Medien und örtliche Politiker würdigten das Opfer als eine "Symbolfigur für Integration". Ähnlich äußerte sich die italienische Sektion des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

Vielerorts meldeten sich Tierfreunde, die die Gebirgsziegen nach dem Tod Gudetas zu sich nehmen wollten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/@lacaprafelice

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