Mord auf Containerschiff? Tod von Frachter-Kapitän gibt Rätsel auf

Hamburg - Auf dem Containerschiff "Spirit of Hamburg" wurde der Kapitän tot aufgefunden. Vermutlich war es Mord

Auf einem Containerschiff einer deutschen Reederei geschah ein Mord. (Symbolbild)
Auf einem Containerschiff einer deutschen Reederei geschah ein Mord. (Symbolbild)  © Yufangping/SIPA Asia via ZUMA Wire/dpa

Der Frachter wird vom Hamburger Unternehmen Zeaborn Ship Management verwaltet. Die mutmaßliche Tat geschah bereits am Donnerstag, wie die Firma mitteilte. 

Das Containerschiff war da gerade in Cartagena eingelaufen. 

Im Hafen der Stadt an der kolumbianischen Karibikküste sei es zu einem gewaltsamen Zwischenfall mit einem Eindringling gekommen, heißt es von Zeaborn. 

Dabei soll der 50 Jahre alte aus Myanmar stammende Kapitän des 254 Meter langen Frachters tödlich verletzt worden sein. 

Anders dagegen die Darstellung der kolumbianischen Behörden, über die Bild berichtet. 

Demnach sei der Kapitän von einem oder mehreren Mitgliedern der Crew getötet worden. Seine Leiche soll beim Festmachen auf dem Hauptdeck gefunden worden sein. 

Was sich nun genau abgespielt hat, sollen Untersuchungen der kolumbianischen Ermittler herausfinden. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache des Kapitäns klären.

Bei der Crew soll es sich um zehn Burmesen und zwei Äthiopier handeln. Zeaborn dementierte Berichte, dass die Besatzung von den Philippinen stammen würde. Das sei falsch.

Die "Spirit of Hamburg" hat den Hafen von Cartagena inzwischen verlassen, liegt aber wegen der laufenden Untersuchungen vor der Insel Isla de Tierra Bomba. 

Titelfoto: Yufangping/SIPA Asia via ZUMA Wire/dpa

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