Vater verzweifelt? Weinendes Baby rettet Mutter und Bruder vor mutmaßlichem Mordversuch!

Linz - Eine Österreicherin und ihre zwei kleinen Kinder haben nach Darstellung der Ermittler nur knapp einen Mordversuch durch Gas und Strom überlebt. 

Die offenbar ohnmächtig gewürgte Mutter wurde durch das schreiende Baby wach.
Die offenbar ohnmächtig gewürgte Mutter wurde durch das schreiende Baby wach.  © 123RF/ambrozinio

Der 21 Jahre alte Lebensgefährte der Frau stellte sich am Freitagnachmittag der Polizei, wie ein Sprecher der oberösterreichischen Polizei bestätigte. 

Als Motiv habe er eine mögliche Trennung angegeben. Die Tat ereignete sich im Bezirk Schärding nahe der Grenze zu Bayern.

Der Mann soll seine 27 Jahre alte Freundin in der Nacht zu Freitag erst bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. 

Dann habe er den fünfjährigen Jungen, das zehn Monate alte Mädchen und sich selbst mit Strom von einem Toaster in der Badewanne töten wollen. Ein eingebauter Schutzschalter des Toasters verhinderte den Stromschlag.

Der 21-Jährige soll dann das Kleinkind ins Kinderzimmer gebracht haben und mit der gemeinsamen Tochter ins Schlafzimmer zurückgekehrt sein. Dort öffnete er laut Polizei zwei Gaskartuschen.

Das Baby schrie daraufhin so laut, dass die Mutter aufwachte und der Mann aus der Wohnung flüchtete, wie es weiter hieß.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über mögliche Suizide oder Suizid-Versuche zu berichten. Da das Vorhaben hier wesentlicher Bestandteil des Vorfalles ist, wurde es nicht verschwiegen.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder 0800-1110116123.

Titelfoto: 123RF/ambrozinio

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