Tote mit Stich-Verletzungen in Wohnung: Todes-Ursache bestätigt

Erlensee - In einer Wohnung in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis) ist die Leiche einer 47 Jahre alten Frau entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei gingen am Donnerstag davon aus, dass die Tote einem Gewalt-Verbrechen zum Opfer fiel (TAG24 berichtete). 

Spezialisten der Spurensicherung und Gerichtsmediziner hatten den Tatort bis in den späten Mittwochabend hinein untersucht.
Spezialisten der Spurensicherung und Gerichtsmediziner hatten den Tatort bis in den späten Mittwochabend hinein untersucht.  © 5vision.media

Eine Nachbarin und der Vermieter hätten die Frau am Mittwoch mit mehreren Stichwunden gefunden.

Laut Staatsanwalt Markus Jung war sie zuvor nicht zu ihrer Arbeit als Pflegekraft erschienen.

Die Leiche wurde am Donnerstag obduziert. Erste Ergebnisse werden für diesen Freitag erwartet.

Die gerichtsmedizinische Untersuchung soll unter anderem den Tatzeitpunkt und die genaue Todesursache klären.

Zum Ermittlungs-Stand machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben.

Es gebe verschiedene Spuren zum Täter, sagte Jung. Einen "Top-Verdächtigen" gebe es aber noch nicht.

Die Hintergründe der Bluttat waren zunächst unklar.

Ermittler suchen nach dem Wagen der Toten

Die Ermittler suchen nun unter anderem nach dem Wagen der Frau. Dieser habe nicht am Tatort aufgefunden werden können.

Zudem sollen sich Kontakt-Personen des Opfers bei der Polizei melden.

Spezialisten der Spurensicherung und Gerichtsmediziner hatten den Tatort bis in den späten Mittwochabend hinein untersucht.

Update, 15.38 Uhr: 47-Jährige an Stichen gestorben

Die tot in einer Wohnung in Erlensee aufgefundene 47 Jahre alte Frau ist tatsächlich erstochen worden.

Wie Staatsanwalt Markus Jung am Freitag sagte, sind die ihr zugefügten Stichwunden der Obduktion zufolge ursächlich für Tod der Frau gewesen. Ein Obduktionsbericht liege allerdings noch nicht vor, sagte Jung.

Dieser werde frühestens am Montag erwartet. Klären soll der Bericht demnach unter anderem die Frage nach dem Todeszeitpunkt. Hinweise zum möglichen Täter gibt es laut Staatsanwalt Jung weiter keine. 

Titelfoto: 5vision.media

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