Verbrannte Frauenleiche unter Autobahnbrücke: Kripo wendet sich an Bevölkerung

Mainz/Münster-Sarmsheim - Grausamer Fall! Am 15. Juni 2022 wurde unter einer Autobahnbrücke der A61 in der Nähe von Mainz (Rheinland-Pfalz) eine verbrannte Leiche gefunden.

Das Gebiss der unbekannten Toten ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Kriminalpolizei in Mainz.
Das Gebiss der unbekannten Toten ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Kriminalpolizei in Mainz.  © Montage: 123RF/udo72, Polizeipräsidium Mainz

Gegen 1.31 Uhr in der Nacht konnte man die tote Frau bei Münster-Sarmsheim (Landkreis Mainz-Bingen) auffinden.

Wie die Kriminalpolizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mainz am Montag nun mitteilte, sei es bislang noch nicht gelungen, die tote Frau zu identifizieren.

Demnach gehen die Ermittler aufgrund der Tatumstände von einem Kapitalverbrechen aus.

Kinder tauchen allein in Arztpraxis auf: Zu Hause macht die Polizei eine schreckliche Entdeckung
Mord Kinder tauchen allein in Arztpraxis auf: Zu Hause macht die Polizei eine schreckliche Entdeckung

Mithilfe einer eigens eingerichteten Sonderkommission soll der schreckliche Fall nun aufgeklärt werden.

Zur Ermittlungen der Todesumstände sowie zur Klärung der Identität der Toten bitte die Kriminalpolizei Mainz jetzt um die Mithilfe der Bevölkerung.

Kriminalpolizei Mainz bittet mögliche Zeugen sich zu melden

Folgende Informationen bezüglich der verstorbenen Frau liegen bisher laut Polizeiangaben vor:

  • Weiblich
  • Alter: 20-45 Jahre
  • Größe: 1,55 m bis 1,75 m
  • Mindestens 15 Zentimeter lange Haare, am Hinterkopf zu einem Zopf gebunden (Haarfarbe unbekannt)
  • Charakteristisches Zahnschema: Zu kurzer Eckzahn oben rechts, Engstand in der Ober- und Unterkieferfront (Eckzähne sind nach vorne verschoben, stehen hervor)
  • Sehr gesundes Gebiss (keine Brücken, Kronen, Karies)

Wer sachdienliche Hinweise zu dem beschriebenen Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131653633 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Etwaige Zeugen können sich auch per E-Mail direkt an die Sonderkommission melden.

Titelfoto: Montage: 123RF/udo72, Polizeipräsidium Mainz

Mehr zum Thema Mord: