Nach wilder Verfolgungsfahrt: Ermittlungen gegen geflohenen Häftling laufen

Rostock/Neustrelitz - Der aus Neustrelitz geflohene Häftling, der am Wochenende durch Zufall bei einer Verfolgungsfahrt nahe Rostock ertappt wurde, wird in Kürze wieder nach Neustrelitz gebracht.

Auf der A20 konnten die Einsatzkräfte den Autofahrer stellen.
Auf der A20 konnten die Einsatzkräfte den Autofahrer stellen.  © Stefan Tretropp

Gleichzeitig laufen die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und illegalem Autorennen weiter, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Rostock.

Der 28-Jährige verbüßt eine Strafe im Jugendgefängnis Neustrelitz und wurde bereits seit gut einer Woche gesucht. Er stammt aus der Region Rostock und war von einem eintägigen Ausgang aus der rund 100 Kilometer entfernten Haftanstalt nicht zurückgekehrt.

Der Mann, der keinen Führerschein besitzt, war am Samstagabend mit einem nicht zugelassenen Wagen auf der Autobahn 20 südlich von Rostock in eine Kontrolle geraten. Dort raste er davon. Anschließend hatte der 28-Jährige auf einer etwa 20 Kilometer langen Verfolgungsjagd über das Autobahnkreuz A20/A19 und östlich von Rostock versucht, die Polizei abzuschütteln. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Streifenwagen.

Bei der Festnahme wurden zwei Beamte verletzt. Es bestehe nach einem Vortest der Verdacht, dass der Ertappte zudem unter Drogen stand.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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