21-Jähriger klingelt mit Waffe an Haustür seiner Ex-Freundin

Bergisch Gladbach – Ein gekränkter Mann (21) hat in einer nächtlichen Aktion an der Haustür seiner Ex-Freundin Sturm geklingelt. Er war bewaffnet und widersetzte sich zudem der Polizei.

Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der in der Nacht an der Haustür seiner Ex-Freundin Sturm geklingelt hat. (Symbolbild)
Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der in der Nacht an der Haustür seiner Ex-Freundin Sturm geklingelt hat. (Symbolbild)  © 123RF/Jaromír Chalabala

In der Nacht zum Dienstag wollten sich gegen 2.40 Uhr zwei Männer Einlass in ein Mehrfamilienhaus an der Königsberger Straße in Bergisch Gladbach verschaffen, wie die Beamten mitteilten.

Als die alarmierte Polizei eintraf, ergriff einer der beiden Unruhestifter die Flucht. Der andere Mann war alkoholisiert und gab an, das Gespräch mit seiner Ex-Freundin zu suchen.

Die Polizisten erteilten ihm einen Platzverweis und drohten mit der Festnahme. Doch nur 20 Minuten später kehrte der 21-Jährige zurück und klingelte erneut an der Tür seiner Ex Sturm.

"Bei Eintreffen versuchte er noch, sich in einer Einfahrt hinter einem Pkw vor den Polizisten zu verstecken", so ein Sprecher.

Die Beamten bemerkten, dass der Gladbacher eine Schusswaffe bei sich trug und stellten diese schnell sicher. Bei der Pistole habe es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt.

Betrunkener Ex-Freund widersetzt sich und klaut Pfefferspray von Polizisten

Als die Polizisten den 21-Jährigen weiter durchsuchen wollten, wurde dieser aggressiv und widersetzte sich. Es kam zum Gerangel, wobei der junge Mann an das Pfefferspray eines Beamten gelangte.

Er löste einen Sprühstoß aus, durch den jedoch niemand getroffen wurde.

Der Betrunkene wurde gefesselt zur Polizeiwache gebracht. Während der Fahrt habe er versucht, einen Beamten zu beißen, so der Sprecher. Auch in der Zelle habe sich der Mann nicht beruhigt und weiter gegen seine Festnahme gewehrt.

Weil der Unruhestifter auch ein starkes Schmerzmittel dabei hatte, muss er sich neben Widerstandes gegen die Polizei und des Verstoßes gegen das Waffengesetz nun auch wegen illegalen Drogenbesitzes verantworten.

Titelfoto: 123RF/Jaromír Chalabala

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