210.000 Verstöße! Bundespolizei zieht Zwischenfazit zu Corona-Einsätzen

Von Gudrun Janicke

Potsdam - Seit Inkrafttreten der Corona-Einreiseverordnung Mitte Januar haben Bundespolizisten bei rund 7,8 Millionen Einreisekontrollen rund 210.000 Verstöße festgestellt.

Bundespolizisten beobachten das Geschehen im Frankfurter Hauptbahnhof. (Symbolbild)
Bundespolizisten beobachten das Geschehen im Frankfurter Hauptbahnhof. (Symbolbild)  © dpa/Andreas Arnold

Es habe rund 150.000 Mängel bei der Digitalen Einreiseanmeldung und 60.000 bei der Pflicht für den Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Negativtestes gegeben, teilte die Bundespolizei am heutigen Mittwoch mit.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung gilt nach den Angaben für alle grenzüberschreitenden Reisen. Sie legt die Vorgaben fest, die bei der Einreise nach Deutschland zu berücksichtigen sind.

Die Bundespolizei unterstütze damit die Bundesländer maßgeblich bei der Pandemiebekämpfung, sagte Dieter Romann (59), Präsident des Bundespolizeipräsidiums. Jeder Einzelne könne seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie durch Beachtung der gültigen Bestimmungen leisten.

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"In Anbetracht des Auftretens der Delta-Variante tragen wir alle Verantwortung, die Pandemie weiterhin bestmöglich einzudämmen", so Romann.

Jeder Einzelne könne dazu seinen Beitrag schon durch die Beachtung der gültigen Bestimmungen leisten, zum Wohle aller.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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