31 Mängel am Auto! Polizei zieht Schrottkarre aus dem Verkehr

Langenfeld - Als Verkehrspolizisten sich am Dienstag bei einer Kontrolle den Ford Fiesta eines jungen Mannes aus Solingen (25) genauer ansahen, staunten sie wohl nicht schlecht: Das Auto glich einer Schrottkarre! Nun wird es für den Solinger richtig teuer.

Am Dienstag zogen Polizisten in Langenfeld einen Autofahrer (25) aus dem Verkehr, der in einer Schrottkarre unterwegs war. Die Beamten stellten 31 Mängel fest.
Am Dienstag zogen Polizisten in Langenfeld einen Autofahrer (25) aus dem Verkehr, der in einer Schrottkarre unterwegs war. Die Beamten stellten 31 Mängel fest.  © Polizei Mettmann

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, waren die Beamten in Langenfeld am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf den in die Jahre gekommenen Fiesta aufmerksam geworden. Sogleich stoppten sie den Fahrer des 22 Jahre alten Fahrzeugs.

Der 25-jährige Mann gab an, den Wagen erst vor wenigen Monaten für mehrere Hundert Euro erworben zu haben.

Schon bei einer ersten Inspektion bemerkten die Polizisten stark verrostete Bereiche an dem Auto. Um weitere mögliche Mängel auszumachen, musste der junge Mann die Beamten mitsamt seines fast gleichaltrigen Fiestas ins Haaner Sachverständigen Zentrum begleiten.

Dort stellte ein Fachmann dann ganze 31 Mängel fest! Eine Durchrostung am Unterboden des Wagens sei dabei besonders hervorgestochen: "Der Rostbefall war so stark, dass die Halterung des Fahrersitzes nicht mehr fest und aus dem Unterboden des Fahrzeuges gerissen war", so der Sprecher.

Zusätzlich habe die Gefahr bestanden, dass die gesamte Hinterachse unter einer Belastung herausbräche und das Auto damit unkontrollierbar mache. Eine lebensgefährliche Situation!

Das Ergebnis der Prüfung des Sachverständigen war schließlich eindeutig: Der uralte Fiesta wurde als verkehrsunsicher eingestuft und die Weiterfahrt strikt untersagt. Die Beamten stellten sowohl die Fahrzeugpapiere, als auch die Kennzeichen sicher.

Den 25-Jährigen erwartet nun ein hohes Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, wie es abschließend hieß.

Titelfoto: Polizei Mettmann

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