Adoptivvater mit mehr als 14 Messerstichen getötet: Urteil wegen Mordes rechtskräftig

Hanau - Das Urteil gegen einen wegen Mordes an seinem Adoptivvater zu lebenslanger Haft verurteilten 36-Jährigen ist rechtskräftig.

Der 36-Jährige stach mindestens 14 Mal mit zwei Messern auf seinen Vater ein (Symbolfoto)
Der 36-Jährige stach mindestens 14 Mal mit zwei Messern auf seinen Vater ein (Symbolfoto)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Landgericht Hanau am Freitag mitteilte, hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Revision des Angeklagten verworfen.

Das Urteil enthielt demnach keine Rechtsfehler zum Nachteil des Verurteilten.

Die Richter gingen den Angaben zufolge bei ihrem Urteil aus dem Juli des vergangenen Jahres von einer heimtückischen Tat aus niederen Beweggründen aus und stellten die besondere Schwere der Schuld fest.

Damit besteht nach 15 Jahren Freiheitsstrafe zunächst keine Möglichkeit auf eine Bewährung.

Im Januar soll der 36-Jährige seinen 71-jährigen Adoptivvater in dessen Wohnung überrumpelt und sofort mit mehreren Faustschlägen angegriffen haben.

Als sich der schwer verletzte Mann aber wieder aufgerappelt hatte, holte der Angeklagte nach Angaben des Gerichts zwei Messer aus der Küche und stach mindestens 14 Mal auf sein Opfer ein.

Ein Gutachter hatte eine Persönlichkeitsstörung festgestellt, den 36-Jährigen aber als voll schuldfähig eingestuft.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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