Aggressiver Mann wird festgenommen, wenig später ist er tot!

Stade - Ein orientierungsloser Mann ist am Donnerstag an der Bahnstrecke Stade-Cuxhaven bei Cadenberge ums Leben gekommen.

In Stade ist ein verwirrter Mann kurz nach seiner Festnahme gestorben. Zur Klärung der Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet. (Symbolfoto)
In Stade ist ein verwirrter Mann kurz nach seiner Festnahme gestorben. Zur Klärung der Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet. (Symbolfoto)  © Friso Gentsch/dpa

Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der etwa 30-Jährige ohne Oberbekleidung gegen 6 Uhr in den Gleisen auf. Ein Zeuge habe vergeblich versucht, ihn dazu zu bringen, die Gleise zu verlassen.

Er soll den Lokführer eines Zuges aus Cadenberge, der gerade angefahren war und noch rechtzeitig stoppen konnte, mit einem Knüppel bedroht haben. Beamte des Polizeikommissariats Hemmoor stoppten den Zugverkehr und trafen im Grünstreifen neben den Gleisen auf den Mann.

Als die Polizisten den Mann wiederholt angesprochen hätten, sei er ihnen gegenüber äußert aggressiv geworden, teilte die Polizei mit. Der Unbekannte sei zu Boden gebracht worden. Unter erheblichem Widerstand seien ihm mit Unterstützung von Zeugen Handschellen angelegt worden.

Anschließend schien sich der Festgenommene zu beruhigen, war dann kurze Zeit später aber kaum noch ansprechbar, wie es weiter in der Polizei-Mitteilung hieß. Reanimationsmaßnahmen von Rettungskräften blieben erfolglos, der Mann starb.

Zur genauen Klärung der Todesumstände wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade vom Amtsgericht Stade eine Obduktion angeordnet.

Die Polizei hat eine Beschreibung des Mannes veröffentlicht

Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Stade geführt. Gesucht werden Zeugen, die den Unbekannten kennen oder Hinweise auf dessen Identität geben können.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • circa 30 Jahre alt
  • circa 1,80 Meter groß
  • schlank
  • Oberlippen- und Kinnbart
  • kurze braune Haare
  • dunkelbraune Augen
  • schwarze Jeans
  • weder Oberbekleidung noch Schuhe

Auch Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall können unter der Rufnummer 04141/102215 gemeldet werden.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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