Aggro-Offensive in Köln: Maskenverweigerer flippen aus

Köln - Zwei Menschen sind am Montagabend in Köln aggressiv angegriffen worden, weil sie ihre Mitmenschen auf die geltende Maskenpflicht aufmerksam gemacht hatten. 

Am Montagabend sind zwei Menschen in Köln von Maskenverweigerern angegriffen worden, weil diese ihre Mitmenschen auf die Maskenpflicht aufmerksam machten (Symbolbild).
Am Montagabend sind zwei Menschen in Köln von Maskenverweigerern angegriffen worden, weil diese ihre Mitmenschen auf die Maskenpflicht aufmerksam machten (Symbolbild).  © Weronika Peneshko/dpa

Wie die Polizei mitteilte, war in gleich zwei Fällen eine Diskussion bezüglich der Durchsetzung der Maskenpflicht der Auslöser dafür, dass am Montagabend zwei Auseinandersetzungen eskalierten.

Gegen 18.45 Uhr war ein 47-jähriger Mann in einem Bus der KVB-Linie 172 in Köln-Widdersdorf unterwegs, als er einen anderen Fahrgast ansprach, weil dieser keine Maske trug. 

Wie der 47-Jährige berichtete, soll der andere ihm plötzlich aus dem Nichts einen Kopfstoß versetzt haben, stieg daraufhin aus dem Bus aus und machte sich in unbekannte Richtung davon. 

Der verletzte Mann musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden, wo seine Platzwunde versorgt wurde. 

Doch das war nicht der einzige Masken-Verweigerer-Fall an diesem Abend.

Einige Stunden später, kurz nach Mitternacht, eskalierte ein weiterer Streit in der Kölner Südstadt. Auf der Merowinger Straße waren ein 25-jähriger Kiosk-Betreiber und ein Gast (59) vor dem Büdchen in einen Streit geraten, weil der 59-Jährige keine Maske trug.

Während die Auseinandersetzung der Männer sich hoch schaukelte, soll der Maskenverweigerer dem Kiosk-Besitzer laut Polizei plötzlich in den Bauch getreten haben.

Titelfoto: Weronika Peneshko/dpa

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