Amoklauf im Sauerland? Polizei warnt vor Fake-News in sozialen Kanälen

Iserlohn - Laut Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis nehmen Fake-News im Social Web immer weiter zu. Das aktuellste Beispiel: eine Warnung vor einem vermeintlichen Amokschützen.

Ein Screenshot des von der Polizei kritisierten Postings vom vergangenen Sonntag.
Ein Screenshot des von der Polizei kritisierten Postings vom vergangenen Sonntag.  © Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz an der Iserlohner Burggräfte wurde folgende Falschinformation in einer Iserlohner Facebook-Gruppe verbreitet.

"Hallo Leute, haltet euch nicht draußen auf, es läuft ein Amokschütze herum", so der Wortlaut der Textmeldung. Die Polizei verurteilt solcherlei Fake-News scharf und bittet entsprechend ferner auch darum, sich nicht an Diskussionen zu beteiligen, deren Hintergründe man nicht genau kenne.

Falschinformationen würden oft auf Unwissenheit oder falsch verstandener Hilfsbereitschaft basieren und damit Menschen verunsichern sowie Angst und Schrecken verbreiten, erklären die Beamten.

"Wenn Ihnen Informationen nicht oder nicht gesichert vorliegen, posten Sie sie nicht einfach Gerüchte in den sozialen Netzwerken. Seien Sie im Zweifel etwas geduldig oder fragen Sie konkret auf Ihrer örtlich zuständigen Wache nach", heißt es.

Fake-News im Internet können unnötige panische Reaktionen verursachen, warnt die Polizei.
Fake-News im Internet können unnötige panische Reaktionen verursachen, warnt die Polizei.  © nicoelnino/123RF

Die Polizei selbst ist ebenfalls auf den größten Social-Media-Kanälen vertreten. Auf den jeweiligen Kanälen erhaltet Ihr im Zweifelsfall schnelle und vor allem gesicherte Informationen.

Titelfoto: nicoelnino/123RF, Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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