Amoklauf in Sebnitz: Polizei simuliert den Ernstfall

Sebnitz (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) - Zwei bewaffnete Männer schießen um sich, die Bevölkerung ist in Panik und es gibt Verletzte. Sirenen heulen auf - Rettungskräfte sind im Einsatz.

Wegen der Simulation eines Amoklaufs sind heute Polizisten mit Langwaffen in Sebnitz unterwegs.
Wegen der Simulation eines Amoklaufs sind heute Polizisten mit Langwaffen in Sebnitz unterwegs.  © Marko Förster

Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilt, wird dieses Szenario am Samstag von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz an der Endlerkuppe in Sebnitz simuliert.

In Zusammenhang mit dieser lebensgefährlichen Einsatzsituation sind zahlreiche Einsatzfahrzeuge der beteiligten Behörden, teilweise auch mit Sondersignal unterwegs.

Wie TAG24 auf Nachfrage erfuhr, wird ein Amoklauf simuliert.

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Für die Katastrophen-Simulation sind deshalb Polizisten mit schwerer Schutzausrüstung, inklusive Langwaffen im Einsatz.

Eine reale Gefahr besteht nicht

Wegen der Katastrophenschutz-Übung kann es zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen.

Eine reale Gefahr besteht nicht.

Update, 21.26 Uhr: Übung beendet, so viele Polizisten nahmen teil

Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilt, ist die Übung mittlerweile beendet.  80 Polizeibeamte der Polizeidirektion Dresden, der Polizeidirektion Görlitz sowie der Bundespolizei waren beteiligt. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hatte 35 Kräfte der Feuerwehr, zehn Rettungskräfte sowie 35 Kräfte des Katastrophenschutzes im Einsatz.

Titelfoto: Marko Förster

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