Aufregung am Magdeburger Bahnhof: Masken-Verweigerer schlägt nach Polizisten

Magdeburg - Am Freitag eskalierte am Magdeburger Hauptbahnhof die Polizeikontrolle eines Maskenverweigerers.

Die Bundespolizei in Magdeburg musste sich am Freitag mit einem aggressiven Maskenverweigerer auseinandersetzen. (Symbolbild)
Die Bundespolizei in Magdeburg musste sich am Freitag mit einem aggressiven Maskenverweigerer auseinandersetzen. (Symbolbild)  © Andreas Arnold/dpa

Der Deutsche betrat am Freitag gegen 17.15 Uhr ohne Mundschutz das Bahnhofsgebäude. Als er dort Polizisten bei einer Kontrolle bemerkte, äußerte er sich ihnen gegenüber abfällig. Das teilte die Bundespolizei am Sonntag mit.

Daraufhin beschlossen die Beamten, den Mann auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hinzuweisen. Auf diese Interaktion schien der 35-Jährige jedoch keine Lust zu haben und flüchtete stattdessen vom Ort des Geschehens.

"Die mehrmalige Aufforderung, stehen zu bleiben, ignorierte der 35-Jährige komplett", so die Bundespolizei weiter. Schließlich gelang es der Streife, den Mann zu überholen und so zum Anhalten zu zwingen.

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Auch das ließ der Mann nicht auf sich sitzen und schubste einen Polizisten von sich. Schließlich musste der Maskenverweigerer zu Boden gebracht und dort mit einer Handfessel fixiert werden. Auch währenddessen wehrte er sich weiterhin, schlug um sich und beschädigte die Ausrüstung der Beamten.

Erst auf der Dienststelle begann der Mann sich langsam zu beruhigen und stimmte einem Drogen- und Atemalkoholtest zu. Es stellte sich heraus, dass er zwar keine Drogen, aber 0,3 Promille im Blut hatte.

Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstandes sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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