Mord-Ermittlungen: Wurde ein Baby zu Tode gequält?

Gemünden am Main/Würzburg - Die Ermittlungen nach dem Tod eines misshandelten Babys in Unterfranken sollen in etwa drei Wochen abgeschlossen sein. 

Das tote Baby war am 20. Dezember entdeckt worden (Symbolbild).
Das tote Baby war am 20. Dezember entdeckt worden (Symbolbild).  © Montage: dpa/Marcel Kusch-dpa/Boris Roessler

Im Fokus stünden weiterhin die Mutter und ihr Lebensgefährte, teilte die Staatsanwaltschaft in Würzburg mit.

Der Mann wird des Mordes verdächtigt. Der 23-Jährige habe sich bisher nicht zu dem Vorwurf geäußert und sei weiter in Untersuchungshaft.

Der Deutsche soll das acht Monate alte Baby kurz vor Weihnachten im Raum Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart) getötet haben (TAG24 berichtete).

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Die Mutter, ebenfalls deutsche Staatsangehörige, hatte ihren Sohn am 20. Dezember leblos in seinem Bett gefunden. Bei der Obduktion des Leichnams entdeckten Rechtsmediziner Hinweise auf einen gewaltsamen Tod.

Zudem könnte der Bub schon vor seinem Todestag misshandelt worden sein, es gibt Hinweise auf ältere Verletzungen des Kindes.

Zum Motiv der Verdächtigen ist nichts bekannt. 

Gegen die Mutter des Jungen wird wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt. Die 21-Jährige bestreitet laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe. Sie sitzt nicht in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Montage: dpa/Marcel Kusch-dpa/Boris Roessler

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