Bad Vilbel: Blutige Attacke in Asylunterkunft, 28-Jähriger niedergestochen

Bad Vilbel - In einer Asylunterkunft in der Wetterau-Stadt Bad Vilbel bei Frankfurt am Main kam es zu einer blutigen Messerattacke.

Die Polizei nahm einen 22 Jahre alten Familienangehörigen des Opfers als Tatverdächtigen fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm einen 22 Jahre alten Familienangehörigen des Opfers als Tatverdächtigen fest. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Boris Roessler

Die Bluttat ereignete sich bereits am Donnerstagabend, wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte.

Demnach wurde ein 28 Jahre alter Afghane bei dem Angriff durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.

Die alarmierte Polizei war schnell vor Ort und nahm einen 22-jährigen Afghanen als Tatverdächtigen fest. Dabei handele es sich um einen Familienangehörigen des 28-jährigen Opfers, ergänzte ein Sprecher.

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Der niedergestochene junge Mann sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden.

"Er befindet sich nicht in Lebensgefahr", berichtete der Polizeisprecher weiter.

Messerattacke in Asylunterkunft in Bad Vilbel: Verdächtiger in U-Haft

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Frankfurt stufe die Messerattacke als versuchtes Tötungsdelikt ein, also als versuchten Totschlag oder versuchten Mord.

Der 22-jährige Tatverdächtige sei am Freitag einem Haftrichter vorgeführt worden, der Untersuchungshaft angeordnet habe.

Die Ermittlungen zu der blutigen Attacke in Bad Vilbel dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Boris Roessler

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