Bande soll Hehlerei mit hochwertigen Autos begangen haben

Mannheim - In Mannheim sind acht Tatverdächtige ins Visier von Ermittlern geraten, da sie der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei verdächtigt werden.

Die Polizei durchsuchte die Räumlichkeiten der acht Tatverdächtigen. (Symbolbild)
Die Polizei durchsuchte die Räumlichkeiten der acht Tatverdächtigen. (Symbolbild)  © 123RF/angela rohde

Das teilten das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft am Dienstagmittag gemeinsam mit. Gegen die acht Personen wurden Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, da sie im Zeitraum von Oktober 2019 bis Juli 2020 in mindestens sechs Fällen Hehlerei begangen haben sollen.

Konkret sollen sie sechs in Frankreich unterschlagene Fahrzeuge weit unter Wert angekauft haben, um diese über einen von ihnen betriebenen Autohandel in Mannheim und eine Firma in Hanau gewinnbringend an gutgläubige Kunden weiterzuverkaufen.

Es soll sich dabei um Fahrzeuge gehandelt haben, die von französischen Scheinfirmen, die von weiteren Personen betrieben wurden, zum Schein geleast und anschließend an die Tatverdächtigen verkauft wurden, welche die illegale Herkunft der Fahrzeuge gekannt haben sollen.

Der Schaden aller bislang bekannt gewordenen Taten liegt bei ungefähr 200.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen der Polizei am 14. Januar wurden Vermögenswerte in Höhe von ca. 240.000 Euro, darunter Bargeld und zwei hochwertige Fahrzeuge (Mercedes CL AMG und BMW X6), sowie zahlreiche Beweismittel in Form von Unterlagen und
Mobiltelefonen sichergestellt, welche noch ausgewertet werden müssen.

Die weiteren Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim dauern derzeit an.

Titelfoto: 123RF/angela rohde

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