Touri-Hotspots in Bayern: Polizei bittet Wildparker zur Kasse

Rosenheim - Der Ansturm auf Bayerns Touristen-Hotspots hat in den Sommerferien zu zahlreichen "Wildparkern" geführt. 

Viele Wildparker wurden zur Kasse gebeten. (Symbolbild)
Viele Wildparker wurden zur Kasse gebeten. (Symbolbild)  © Christin Klose/dpa-tmn

Allein im südlichen Oberbayern hat die Polizei in den vergangenen sechs Wochen rund 600 Strafzettel an Ausflugsfahrer verteilt. 

"Etwa 550 Verwarnungen gab es, weil Fahrer ihre Autos unerlaubt auf Grünstreifen, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt hatten", sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. "Weitere Delikte waren beispielsweise Fahren ohne Gurt." 

Vier Fahrzeuge mussten demnach abgeschleppt werden, 25 Anzeigen wurden an Wildparker in dem Naturschutzgebiet Pupplinger Au verteilt.


Polizei Oberbayern zieht gemischte Bilanz

Insgesamt bezeichnet die Polizei die Bilanz zum Ferienausflugsverkehr als "gemischt". Während an schönen Tagen die Wildparkerei teils zu massiven Verkehrsproblemen samt Straßensperrungen geführt hätte, sei die Lange an regnerischen Tagen ruhig geblieben. 

"Die Polizei wird insbesondere an den schöneren Herbsttagen den Ausflugsverkehr weiterhin im Blick haben und dabei festgestellte Verstöße, insbesondere das Verparken von Rettungswegen, konsequent ahnden", so die Beamten.

Titelfoto: Christin Klose/dpa-tmn

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