Dreist: Betrüger erfinden Corona-Erkrankung und wollen Frau Geld aus der Tasche ziehen

Köln – Dreiste Masche: Mutmaßliche Betrüger nahmen Kontakt mit einer Mutter auf und behaupteten unter anderem, dass ihr Sohn an Corona erkrankt sei und für die Behandlung Geld benötigt werde. Eine Geldübergabe konnte rechtzeitig verhindert werden.

Die Betrüger nahmen mehrmals Kontakt mit der 49-Jährigen auf und erbeuteten Geld. (Symbolfoto)
Die Betrüger nahmen mehrmals Kontakt mit der 49-Jährigen auf und erbeuteten Geld. (Symbolfoto)  © Montage: 123RF/dolgachov, 123RF/bilanol

Wie die Polizei berichtete, konnten die zwei dreisten Betrüger (31 und 34) am Donnerstag in Köln-Sürth festgenommen werden, bevor sie der ahnungslosen Mutter noch mehr Geld aus der Tasche ziehen konnten.

Die Tatverdächtigen sollen, gemeinsam mit noch unbekannten Mithelfern, nämlich schon einmal Kontakt mit der 49-jährigen Kölnerin aufgenommen haben und sie um mehrere 1000 Euro gebracht haben.

Laut Polizeiangaben, kam es in den letzten zwei Wochen offenbar immer wieder zu Anrufen durch die mutmaßlichen Täter. Unter anderem behaupteten sie, dass sie Geld für Corona-Erkrankte sammeln würden.

Mit Judo-Move! Jugendliche prügeln sich am Hauptbahnhof Köln, einer wird ausgeknockt
Polizeimeldungen Mit Judo-Move! Jugendliche prügeln sich am Hauptbahnhof Köln, einer wird ausgeknockt

Zuletzt sollen sie jedoch auch vom persönlichen Umfeld der Kölnerin Gebrauch gemacht haben und gaben an, dass ihr Sohn an Covid-19 erkrankt.

Für dessen Behandlung scheinbar eine fünfstellige Geldsumme benötigt würde.

Polizei greift rechtzeitig ein

Glücklicherweise bekam die 23-jährige Tochter der Kölnerin das Telefonat mit und verständigte die Polizei, woraufhin Zivilpolizisten zur geplanten Geldübergabe vor der Wohnanschrift der Mutter erschienen. So konnte ein 34-jähriger Tatverdächtiger aus Moldawien festgenommen werden.

Sein Komplize, ein 31-jähriger Mann aus Bulgarien, konnte von weiteren Kriminalpolizisten auf dem Gelände einer naheliegenden Tankstelle gestellt werden. Laut Zeugenaussagen waren die beiden Männer zusammen mit einem Auto zum Tatort gefahren.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 52 werden die beiden Festgenommenen noch im Laufe des heutigen Freitags einem Haftrichter vorführen.

Titelfoto: Montage: 123RF/dolgachov, 123RF/bilanol

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: