Betrunkener Radfahrer versucht von Wache zu flüchten

Burscheid - Am Donnerstagabend ist ein betrunkener Radfahrer beinahe in zwei Kinder gekracht. Zunächst ließ er sich verhaften, auf der Wache überlegte er es sich aber offenbar nochmal anders.

Ein betrunkener Radfahrer ist am Donnerstag beinahe in zwei Kinder gekracht. Zunächst ließ er sich verhaften, auf der Wache überlegte er es sich allerdings anders.
Ein betrunkener Radfahrer ist am Donnerstag beinahe in zwei Kinder gekracht. Zunächst ließ er sich verhaften, auf der Wache überlegte er es sich allerdings anders.  © 123rf/Christian Mueller

Wie die Polizei mitteilte, war ein 52-Jähriger am Donnerstag gegen 18 Uhr sturzbetrunken auf seinem Fahrrad in Richtung Innenstadt unterwegs. 

Er fuhr taumelnd auf der Balkantrasse in Höhe des Burscheider Hallenbades und machte mit seiner merkwürdigen Fahrweise eine Zeugin auf sich aufmerksam.

Sie beobachtete, wie der Mann auf seinem Weg zwei Kinder im Alter von 12 Jahren überholte, die auf einem Roller und einem Fahrrad unterwegs waren. Dabei soll der Trunkenbold einen unerwarteten Schlenker gemacht haben, sodass die beiden 12-Jährigen stark abbremsen und auf einen Grünstreifen ausweichen mussten. 

Daraufhin rief die Frau die Polizei. Sie redete auf den 52-jährigen Burscheider ein, gemeinsam mit ihr auf die Beamten zu warten. Und tatsächlich kam der Mann der Aufforderung nach.

Als die Polizisten eintrafen, ergab ein Alkoholtest einen Wert von 1,5 Promille. Um ihm eine Blutprobe entnehmen zu können, wurde der Mann im Streifenwagen zur Wache chauffiert.

Obwohl er wusste, was ihn auf dem Revier erwarten würde, überlegte er es sich am Ziel angekommen plötzlich anders.

Fluchtversuch von der Wache misslingt

Auf der Wache war der 52-Jährige plötzlich nicht mehr bereit, zu kooperieren. Kurzerhand startete er einen Fluchtversuch und musste von den Beamten zu Boden gebracht, fixiert und gefesselt werden.

Auch nachdem er die Blutentnahme überstanden hatte, dachte er nicht daran, sich abzuregen. Wegen seines aggressiven Verhaltens und damit er nicht weitere Straftaten begehen konnte, wurde der Trunkenbold schließlich zur Ausnüchterung in eine Zelle gesteckt. 

Ihn erwartet eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss.

Titelfoto: 123rf/Christian Mueller

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