Bewaffneter Mann verbarrikadiert sich in Krankenhaus: Psychiatrie!

Winsen/Hamburg - Ein offenbar psychisch kranker Mann aus Hamburg hat sich in der Nacht von Montag auf Dienstag mit Messern bewaffnet in einem Krankenhaus in Winsen (Luhe) für mehrere Stunden verbarrikadiert.

In der Nacht zu Dienstag hat sich ein bewaffneter Mann in einem Krankenhaus in Winsen (Luhe) verbarrikadiert. Er wurde von der Polizei festgenommen. (Symbolfoto)
In der Nacht zu Dienstag hat sich ein bewaffneter Mann in einem Krankenhaus in Winsen (Luhe) verbarrikadiert. Er wurde von der Polizei festgenommen. (Symbolfoto)  © Jaromír Chalabala/123RF

Nachdem es Beamten einer Spezialeinheit gelungen sei, mit dem 27-Jährigen zu sprechen, habe dieser sich am frühen Dienstagmorgen ohne Widerstand festnehmen lassen, teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Harburg mit. Ein Arzt habe die Einweisung in die Psychiatrie angeordnet.

Der Mann habe oberflächliche Verletzungen gehabt, die er sich mit den Messern wahrscheinlich selbst zugefügt habe. Sonst sei niemand verletzt worden. Vermutlich habe der Mann unter Drogeneinfluss gestanden.

Der 27-Jährige hatte sich am späten Montagabend aus der Wohnung einer Bekannten in Winsen per Notruf bei der Polizei gemeldet, weil er angeblich bedroht wurde. In der Wohnung traf die Polizei ihn aber nicht mehr an.

Drogenhändler will vor Polizei flüchten und springt vom Balkon: Die schnappt ihn dennoch
Polizeimeldungen Drogenhändler will vor Polizei flüchten und springt vom Balkon: Die schnappt ihn dennoch

Wenig später habe der Mann einige Straßen weiter einen Wohnungseinbruch begangen, so der Polizeisprecher. Polizeibeamte fanden den Gesuchten anschließend in der Nähe des Bahnhofs, wo er über die Gleise in südlicher Richtung lief. Der Bahnverkehr habe deswegen kurzfristig gestoppt werden müssen.

Schließlich sei es dem 27-Jährigen gelungen, trotz verriegelter Türen in das Krankenhaus einzudringen, wo er sich in dem Zimmer eingeschlossen habe. Spezialkräfte hätten daraufhin den Raum umstellt und abgeriegelt.

Titelfoto: Jaromír Chalabala/123RF

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: