Beziehungsstreit im Auto eskaliert: Mann fährt seine Freundin an!

Hannover - Ein Beziehungsstreit in Hannover endete mit umfangreichen Ermittlungen der Polizei.

Die Polizei ermittelt nach dem schweren Beziehungsstreit gegen den 34-Jährigen (Symbolbild).
Die Polizei ermittelt nach dem schweren Beziehungsstreit gegen den 34-Jährigen (Symbolbild).  © dpa/Fabian Strauch

Wie die Beamten am Sonntagnachmittag mitteilten, kam es am gestrigen Samstag zu einem scheinbar heftigen Wortgefecht zwischen einer 28 Jahre alten Frau und ihrem 34-jährigen Freund. Als die beiden gegen 11.30 Uhr auf dem Weg zum Einkaufen waren, gerieten sie plötzlich im Mercedes-Benz des Mannes in einen Streit.

Dieser spitzte sich so sehr zu, dass er auf einem Parkplatz an der Göttinger Straße im Hannoveraner Stadtteil Linden-Süd auf die 28-Jährige einschlug, ihr das Handy entriss und es beschädigte. "Im weiteren Verlauf fuhr er sie mit seinem Auto an und schlug erneut auf sie ein", erklärte die Polizei weiter.

Demnach habe die Frau versucht, sich der Gewalt ihres Freundes zu entziehen und zu fliehen. Doch der 34-Jährige ließ nicht ab. Er setzte sich in den Wagen und steuerte rückwärtsfahrend auf seine Freundin zu, bis er sie erwischte.

Die junge Frau wurde dabei leicht verletzt und floh daraufhin weiter zu Fuß vor dem Gewalttäter.

Streit eskaliert einige Straßen weiter nochmals: Polizei sucht Zeugen!

Beide verließen laut Polizeiangaben den Parkplatz, auf dem der Streit eskalierte, getrennt voneinander. In einer Seitenstraße einige Meter weiter kam es allerdings zu einem weiteren Zusammentreffen. Dann eskalierte die Situation erneut.

Der Mann stieg in das Auto seiner Freundin, beleidigte sie und schlug nochmals zu. Anschließend fuhr er mit diesem Auto davon.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 34-Jährigen unter anderem wegen versuchten Raubs, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Dazu suchen die Beamten nach Zeugen, die den Streit und die damit verbundenen Straftaten beobachtet haben. Wer etwas gesehen hat, soll sich telefonisch (0511/1093915) bei den Ermittlern melden.

Titelfoto: dpa/Fabian Strauch

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