Blutiger Beziehungsstreit in der Oberpfalz: Mann überlebt Stichverletzungen nur knapp

Update 4. Oktober, 15.40 Uhr: Mann nach Stich-Attacke in der Oberpfalz außer Lebensgefahr

Bodenwöhr - Nachdem eine 68-Jährige in der Oberpfalz mehrfach auf ihren Partner eingestochen haben soll, ist der Mann außer Lebensgefahr.

"Aber bei Schwerverletzten kann sich das immer schnell ändern", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. 

Über das Motiv der Verdächtigen sei noch nichts Neues bekannt. Sie hatte sich am Freitagabend betrunken mit dem 49-Jährigen gestritten und ihn mit einem Stichwerkzeug am Oberkörper verletzt. Worum es sich bei der Tatwaffe genau handelte, war zunächst unklar.

Mehr Klarheit über den eskalierten Beziehungsstreit in Bodenwöhr (Landkreis Schwandorf) sollen nun weitere Befragungen bringen. Kripo und Staatsanwaltschaft gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus, die 68-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Ursprungsmeldung vom 3.10., 13.32 Uhr: Mann mit schweren Stichverletzungen in Lebensgefahr

Bodenwöhr - Ein Beziehungsstreit in der Oberpfalz ist blutig geendet.

Die Polizei nahm die 49-Jährige fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm die 49-Jährige fest. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine 68-Jährige soll bei der Auseinandersetzung am Freitagabend mehrfach auf ihren Partner eingestochen haben. 

Der 49-Jährige sei dabei lebensgefährlich am Oberkörper verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Er wurde notoperiert. 

Seine Partnerin wurde festgenommen. Sie soll im Laufe des Samstages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden - Kripo und Staatsanwaltschaft gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. 

Worum es sich bei der Tatwaffe genau handelte, war zunächst unklar.

Nachdem der Beziehungsstreit in dem Mehrfamilienhaus in Bodenwöhr (Landkreis Schwandorf) eskaliert war, rief die Tatverdächtige gegen 21.45 Uhr selbst die Polizei. 

Die beiden Beteiligten waren nach Angaben der Polizei  stark betrunken.

Die Tatverdächtige soll noch am Samstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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