Nach brutalem Hundemord: Herrchen verstrickt sich in Widersprüchen

Bielefeld – Im Fall des grausamen Mordes an einem Hund in Sennestadt (TAG24 berichtete) gibt der Tatverdächtige die Tötung nicht zu. Das Tier wurde in der Silvesternacht erhängt an einem Baum gefunden.

In der Polizeivernehmung verstrickte sich der Verdächtige in Widersprüche. (Symbolbild)
In der Polizeivernehmung verstrickte sich der Verdächtige in Widersprüche. (Symbolbild)  © 123RF

Gegen Mitternacht hatten Spaziergänger den grausamen Fund in einem Park an der Lämershagener Straße gemacht. Der Vierbeiner wurde kurz vor dem Ortsausgang in etwa zwei Metern Höhe an seiner Leine aufgehängt und war qualvoll erstickt.

Kurz darauf leitete die Polizei die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen, einen 53-jährigen Bielefelder und Besitzer des Vierbeiners wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

Das Motiv des Herrchens für die grausame Tat sei dabei noch völlig unklar, wie Polizeisprecher Michael Kötter am Mittwoch mitteilte. Der 53-Jährige habe die Tat bislang nicht gestanden. Stattdessen habe er mehrere widersprüchliche Aussagen getroffen.

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Wie Kötter bestätigte, habe sich der 53-Jährige gegen Mitternacht in der Nähe des Fundortes aufgehalten.

Der Hund wurde brutal an einem Baum erhängt. (Symbolbild)
Der Hund wurde brutal an einem Baum erhängt. (Symbolbild)  © 123RF

Augenzeugen berichteten von einer emotionslosen Reaktion des Hundebesitzers, als er seinen Mischlingsrüden an dem Baum hängen sah.

Auf Nachfrage der Polizei, wann er das letzte Mal mit dem Hund spazieren war, soll sich der Bielefelder laut den Beamten in Widersprüchen verstrickt haben.

Der 53-Jährige gab an, den Hund von einer Frau übernommen zu haben und seit mehreren Jahren in seiner Obhut zu haben.

Der 15-jährige Mischlingsrüde soll laut Polizei sehr krank gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0521/5450 entgegen.

Titelfoto: 123RF

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