Bewaffneter Raubüberfall in Bischofsheim! Hubschrauber-Fahndung der Polizei

Bischofsheim - In der südhessischen Gemeinde Bischofsheim unweit von Rüsselsheim und Mainz kam es am Donnerstag zu einem bewaffneten Raubüberfall.

Die Polizei mobilisierte auch einen Hubschrauber für die Fahndung (Symbolbild).
Die Polizei mobilisierte auch einen Hubschrauber für die Fahndung (Symbolbild).  © Montage: dpa/Jan Woitas, dpa/Boris Roessler

Die Tat ereignete sich gegen 14.10 Uhr, wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte.

Zu dieser Zeit parkte eine 59 Jahre alte Frau einen silberfarbenen Mercedes SL mit dem Kennzeichen KUS-OE 28 in der Darmstädter Straße in Bischofsheim, weil sie dort eine Bankfiliale aufsuchen wollte.

Kurz nachdem sie den Wagen abgestellt und verlassen hatte, trat ein unbekannter Mann an sie heran. 

Der Täter bedrohte die 59-Jährige mit einem Messer, erzwang so die Herausgabe des Autoschlüssels und fuhr anschließend mit dem Mercedes davon.

Die alarmierte Polizei löste sofort eine Fahndung nach dem Räuber und dem gestohlenen Auto aus. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Der gesuchte Kriminelle wird wie folgt beschrieben:
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt
  • dunkelhäutig
  • Dreitagebart
  • spricht Deutsch mit Akzent.

Bekleidet war der Mann mit einem roten T-Shirt und einem blau-weißen Basecap.

Überfall in Bischofsheim: Polizei sucht auch nach zweitem Mann

Die Polizei sucht außerdem nach einem zweiten Mann, der sich während des Überfalls in der Nähe es Tatortes aufhielt und danach mit einem Fahrrad davonfuhr. Auch dieser Unbekannte ist demnach 30 bis 40 Jahre alt und dunkelhäutig. Er hatte ebenfalls einen Dreitagebart, ist von kräftiger Gestalt "und hat einen Bauch", wie ein Polizeisprecher sagte.

Der zweite Gesuchte trug ein blau-weißes T-Shirt. "Ob er mit der Tat in Verbindung steht, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen", ergänzte der Sprecher.

Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 061426960 bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim melden.

Titelfoto: Montage: dpa/Jan Woitas, dpa/Boris Roessler

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