Blutnacht mit neun Toten in Hanau: War ein Notausgang verschlossen?

Hanau - Nach dem rassistisch motivierten Anschlag von Hanau mit neun Toten ermittelt die Staatsanwaltschaft Hanau im Zusammenhang mit einer möglicherweise verschlossenen Notausgangstür an einem der Tatorte.

Polizeiabsperrungen sind am am Heumarkt zu sehen, wo mehrere Menschen ums Leben gekommen waren (Archivfoto).
Polizeiabsperrungen sind am am Heumarkt zu sehen, wo mehrere Menschen ums Leben gekommen waren (Archivfoto).  © homas Frey/dpa

Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren sei anhängig, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage mit.

Weitere Angaben könnten aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" über das Thema berichtet.

Am 19. Februar 2020 hatte ein 43 Jahre alter Deutscher in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen.

Zuvor hatte der Mann Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

Nach der Tat soll der 43-Jährige auch seine Mutter umgebracht haben, bevor er sich selbst tötete.

Titelfoto: homas Frey/dpa

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