Bombendrohung gegen Grundschule: Polizei fasst verdächtigen Jugendlichen

Neuss - Fast fünf Monate nach einer Bombendrohung gegen eine Grundschule in Neuss hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermitteln können. 

Nach einer Bombendrohung gegen eine Grundschule in Neuss vor fünf Monaten hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermitteln können (Symbolbild).
Nach einer Bombendrohung gegen eine Grundschule in Neuss vor fünf Monaten hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ermitteln können (Symbolbild).  © Sebastian Gollnow/dpa

Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Büdingen in Hessen habe die Tat gestanden, berichtete die Polizei in Neuss.

Er habe Ende Mai nachts zwei Anrufe auf dem Anrufbeantworter der Schule hinterlassen und behauptet, auf dem Schulgelände eine Bombe platziert zu haben. 

Dies hatte Folgen: Die Schule war evakuiert worden und ein Sprengstoffspürhund kam zum Einsatz.

Der 17-Jährige habe keinen Bezug zu Neuss, sich jedoch in der Tatnacht in einem anonymen Chat mit einer Person unterhalten, die sich über ihre Schulzeit in Neuss beschwert habe. 

Aus purer Langeweile habe er die betreffende Schule recherchiert und die Drohungen hinterlassen. Mittlerweile bereue er dies.

Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. 

Außerdem kommen womöglich Regressansprüche auf ihn zu.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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