Brüder erschlagen Mann mit Holzstangen: Mord-Prozess im Schwarzwald beginnt

Waldshut-Tiengen - Sie sollen mit Holzstangen auf ihre schlafenden Kollegen eingeschlagen haben, um sie auszurauben. 

Polizeiautos stehen in Waldshut-Tiengen.
Polizeiautos stehen in Waldshut-Tiengen.  © picture alliance / Patrick Seeger/dpa

Zwei Arbeiter müssen sich von Freitag an (9 Uhr) vor dem Landgericht in Waldshut-Tiengen unter anderem wegen des Verdachts des Mordes, des versuchten Mordes und des schweren Raubes mit Todesfolge verantworten. 

Bis zum 14. Oktober sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

Die beiden damals 22 und 27 Jahre alten Brüder aus Bulgarien sollen Ende April in einer Wohnung in Zell im Wiesental (Kreis Lörrach) mit Rundholzstangen bewaffnet getrennt in die Zimmer zweier Kollegen gegangen sein und zugeschlagen haben. 

Ein 38-Jähriger starb, der andere Mann erlitt schwere Verletzungen. 

Bei der Flucht wurde ein weiterer Arbeitskollege verletzt. 

Die Beute habe unter anderem Bargeld in Höhe von 1300 Euro umfasst.

Auch gegen einen mutmaßlichen Fluchthelfer wurde Anklage erhoben - er soll sich wegen des Vorwurfs der Beihilfe zum Raub vor dem Amtsgericht Bad Säckingen verantworten.

Update, 15.51 Uhr: So verlief der Prozessauftakt gegen zwei Brüder nach Raubmord im Schwarzwald

Die Staatsanwaltschaft warf ihnen zum Prozessauftakt am Freitag Mord, versuchten Mord und schweren Raub mit Todesfolge vor. Bis zum 14. Oktober sind vier weitere Verhandlungstage angesetzt, bei denen nach jetzigem Plan zehn Zeugen und zwei Sachverständige gehört werden sollen. Der Prozess wird am 9. Oktober (9 Uhr) fortgesetzt.

Auch gegen einen mutmaßlichen Fluchthelfer wurde Anklage erhoben - er soll sich wegen des Vorwurfs der Beihilfe zum Raub vor dem Amtsgericht Bad Säckingen verantworten.

Titelfoto: picture alliance / Patrick Seeger/dpa

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