Blutige Attacke in Kleinstadt! Männer mit Messer und Mistgabel verletzt

Kelheim - Am Freitagabend kam es in der Innenstadt im niederbayerischen Kelheim zu schockierenden Szenen. 

Die Polizei nahm den 35-Jährigen fest. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis. (Symbolbild)
Die Polizei nahm den 35-Jährigen fest. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei am Montag mitteilte, griff ein 35-jähriger Syrer im Bereich der Wittelsbachergasse und Donaustraße zunächst einen 21-jährigen Landsmann mit einem Messer an und trat mehrmals auf diesen ein, als er am Boden lag. 

Das Opfer erlitt bei der Attacke eine Schnittwunde an der Hand und eine Kopfplatzwunde. Der 21-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Danach attackierte der 35-Jährige einen 42 Jahre alten Mann aus Eritrea mit einer Mistgabel

Der 42-Jährige wurde den Angaben zufolge schwer am Kopf verletzt und musste sofort in der Uniklinik Regensburg notoperiert werden. 

Am Montag befand sich das Opfer noch immer auf der Intensivstation. Weitere Informationen zu dem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.

Der 35-jährige Angreifer flüchtete mit einem Fahrrad, kehrte aber wenig später zum Tatort zurück und wurde von der Polizei festgenommen.

Die schrecklichen Szenen spielten sich den Polizeiangaben zufolge zwischen 20 und 20.30 Uhr ab. Die beiden Opfer und der mutmaßliche Täter seien Nachbarn.

Schock in Kelheim: Attacke mitten in der Innenstadt

In der Zelle randalierte der Festgenommene den Angaben nach heftig. Er bespuckte, beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten. Außerdem beschädigte er die Zelleneinrichtung.

Gegen den Syrer wird nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt. Außerdem muss er mit Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg bestätigte den Verdacht des versuchten Totschlags. Daher wurde der 35-Jährige noch am Samstag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Kriminalpolizei Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 087192520 bei der Kripo Landshut zu melden.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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