Brutale Messer-Attacke: Mehrere Angreifer stechen auf Opfer ein!

Mannheim - Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung sitzt ein 21-Jähriger in U-Haft.

Als die Polizei eintraf, machten sich die Messerstecher aus dem Staub. (Symbolbild)
Als die Polizei eintraf, machten sich die Messerstecher aus dem Staub. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Was war passiert? Laut Staatsanwaltschaft und Polizei wird der junge Türke dringend verdächtigt, in der Nacht auf Sonntag gemeinsam mit fünf weiteren, bislang noch nicht ermittelten Tatverdächtigen, versucht zu haben, einen 23-jährigen Mann in der Innenstadt zu erstechen.

Demnach hielt sich der 21-Jährige gegen 1 Uhr mit mehreren weiteren Personen - darunter zumindest fünf Personen, die Messer griffbereit mit sich führten - an der Mensawiese im Mannheimer Schlosspark auf.

Als sich das 23 Jahre alte Opfer, das sich selbst auch mit mehreren Bekannten dort befand, zu der Gruppe um den Tatverdächtigen begab, wurde er attackiert.

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Der 21-Jährige sowie die weiteren bewaffneten Männer sollen laut Ermittlern den Mann umgestoßen und anschließend gemeinsam mit ihren Messern auf ihn eingestochen haben!

Sie sollen erst von ihrem Opfer abgelassen haben, als mehrere Polizeifahrzeuge mit Sirene am Tatort vorfuhren. Die Tatverdächtigen flüchteten, lediglich der 21-Jährige konnte wenig später in Tatortnähe festgenommen werden.

Stich verfehlte wichtiges Blutgefäß knapp

Der 23-Jährige erlitt bei dem Angriff zahlreiche Schnitt- und Stichverletzungen am ganzen Körper. Zumindest ein Stich verfehlte nur knapp ein wichtiges Blutgefäß: "Nur durch die rasche medizinische Versorgung des Verletzten konnte sein Leben gerettet werden."

Die Ermittlungen dauern an. Um auch der weiteren Tatverdächtigen habhaft zu werden, wurde zwischenzeitlich die Ermittlungsgruppe "Park" eingerichtet.

Zeugen, die auf die Tat aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise zu den weiteren Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/1744444 zu melden.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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