Mann (27) wird brutal verprügelt, weil Täter ihn verwechseln

Büdingen - Ein 27 Jahre alter Mann wurde in der mittelhessischen Wetterau-Stadt Büdingen zum Opfer einer brutalen Attacke.

Die Polizei in Büdingen fahndet nach zwei Schlägern (Symbolbild).
Die Polizei in Büdingen fahndet nach zwei Schlägern (Symbolbild).  © Montage: 123RF/Felix Renaud, dpa/Frank Rumpenhorst

Der Angriff ereignete sich schon in der vergangenen Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, wie das Polizeipräsidium Mittelhessen am Dienstag mitteilte.

Der 27-Jährige hielt sich gegen 0.10 Uhr am 4. Juni in Büdingen-Büches nahe der Bushaltestelle in der Frankfurter Straße "im Bereich der 20er Hausnummern auf", wie ein Sprecher erklärte.

Demnach hielt offenbar plötzlich ein schwarzer BMW am Straßenrand. Aus dem Auto sollen zwei Männer ausgestiegen sein, die sofort und ohne Vorwarnung auf den jungen Mann einschlugen.

"Zudem soll einer eine Eisenstange in der Hand gehalten haben, der andere eine Pistole", gab der Polizeisprecher den bisherigen Ermittlungsstand wieder.

Was dann geschah, lässt den Vorfall noch seltsamer erscheinen. Nur wenige Augenblicke nach der Attacke soll ein silberner BMW am Tatort gehalten haben. Aus diesem Wagen heraus soll eine unbekannte Person den beiden Schlägern sinngemäß zugerufen haben, dass sie "den Falschen hätten".

Die Angreifer ließen daraufhin angeblich von ihrem Opfer ab und stiegen wieder in den schwarzen BMW ein. Dann seien beide Autos davongefahren.

Brutale Attacke in Büdingen: Polizei fahndet nach zwei Schlägern

Die Hintergründe dieses rätselhaften Angriffs sind noch völlig unklar. Die Polizei ermittelt und fahndet nach den beiden Schlägern.

Bei den beiden Tätern soll es sich um "Männer mit südländischem Erscheinungsbild" handeln, sagte der Sprecher weiter. Beide seien jeweils etwa 170 Zentimeter groß und zwischen 20 und 30 Jahre alt. Einer trug ein schwarzes T-Shirt, der andere ein hellblaues.

Zeugen sollen sich bitte unter der Telefonnummer 0604296480 bei der Polizei in Büdingen melden.

Titelfoto: Montage: 123RF/Felix Renaud, dpa/Frank Rumpenhorst

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